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Dr. Judy Carlson

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Ich biete individuelle Supervision nach Vereinbarung an. Bitte kontaktieren Sie mich hierfür.

Sprache: Englisch

Bitte beachten Sie, dass alle Terminvereinbarungen nach Hawaii Standard Time (HST) erfolgen.

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  • drjudycarlson@gmail.com
Dr. Judy Carlson

Dr. Judy Carlson

Profil

Dr. Carlson ist Pflegewissenschaftlerin und Neurotherapeutin beim United States Department of Veterans Affairs und tätig im VA Pacific Islands Health Care System. Sie promovierte (EdD) in Programmentwicklung und Wirkungsforschung an der Rutgers University, erwarb ihren Master of Science in Nursing (Bio-Behavioral Nursing) an der Hunter University sowie ihren Bachelor of Science in Nursing an der Long Island University. Zusätzlich absolvierte sie ein Zertifikat in Family Nurse Practice an der University of Virginia.

Als board-zertifizierte Neurofeedback-Therapeutin verbindet Dr. Carlson wissenschaftliche Forschung mit klinischer Praxis. Ihre klinischen, wissenschaftlichen und geförderten Projekte befassen sich mit den Wirkungen von Neurofeedback bei verschiedenen Gesundheitsproblemen, darunter leichte traumatische Hirnverletzungen (mTBI), posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), chronische Schmerzen und Schlafstörungen.

Bei der VA gründete und leitet sie den Evidence-Based Practice (EBP) Council und hat maßgeblich dazu beigetragen, eine starke EBP-Kultur im VA Pacific Islands Health Care System aufzubauen. Darüber hinaus leitet sie regelmäßig EBP-Workshops, bietet Schulungen und Beratungen an und begleitet interdisziplinäre Projektteams als Mentorin.

Was der Tatort „Murot und der Elefant im Raum“ über Neurofeedback erzählt und warum das so nicht stimmt

28. Januar 2026

In der Tatort-Folge Murot und der Elefant im Raum taucht Neurofeedback nicht als Therapieform, sondern als erzählerisches Mittel auf.
Neurofeedback dient im Film als Etikett. Der Begriff verleiht einer frei erfundenen Technik den Anschein medizinischer Seriosität, obwohl deren dargestellte Wirkung mit der realen Methode nichts zu tun hat.


Die Handlung
Kommissar Felix Murot ist psychisch stark belastet und befindet sich parallel zu seiner Ermittlungsarbeit in therapeutischer Behandlung. Dabei kommt eine technisch wirkende Apparatur zum Einsatz, die im Film als eine Weiterentwicklung von Neurofeedback bezeichnet wird, mit der man den eigenen inneren psychischen Raum betreten und in das Unterbewusstsein vordringen könne.
Gleichzeitig ermittelt Murot in einem Vermisstenfall. Eine Frau hat ihren kleinen Sohn entführt und sich mit ihm in eine abgelegene Waldhütte zurückgezogen. Nach einem Unfall fällt sie ins Koma. Der Aufenthaltsort des Kindes ist unbekannt und klassische Ermittlungsansätze liefern zunächst keine entscheidenden Hinweise.

Der Film verknüpft diese beiden Ebenen. Murot nutzt die Apparatur zur Auseinandersetzung mit seiner eigenen Psyche und später, um in das Bewusstsein der komatösen Mutter einzutreten, indem beide Elektrodenkappen tragen. Die Idee, zwei Menschen miteinander zu verbinden, um in das Unterbewusstsein einer Person einzudringen, wird als neue, bislang nicht erprobte Erweiterung dargestellt. Diese innere Welt wird als surrealer, begehbarer Raum inszeniert. So stößt Murot auf Hinweise, die letztlich zur Rettung des Kindes beitragen. Parallel verzeichnen auch konventionelle Ermittlungen Erfolge. Das Kind wird lebend gefunden.

Warum die Darstellung von Neurofeedback nicht der Realität entspricht
Der Begriff “Neurofeedback” ordnet die gezeigte Technik sprachlich dem medizinisch-therapeutischen Kontext zu, ohne ihre Funktionsweise zu erläutern. Während der Anwendung zuckt Murot krampfartig, wirkt nach dem Aufenthalt im inneren psychischen Raum der komatösen Frau desorientiert, zeigt halluzinatorische Symptome und verursacht im weiteren Verlauf beinahe einen Verkehrsunfall. Die Inszenierung erinnert an neurologische Notfälle, Überstimulation und Kontrollverlust. Neurofeedback wird dabei nicht ausdrücklich als gefährlich bezeichnet, aber visuell mit körperlicher Entgleisung und Risiko verknüpft.

Für Fachleute ist diese Darstellung als Fiktion erkennbar, für ein Laienpublikum kann sie jedoch zu einem falschen Verständnis eines realen therapeutischen Verfahrens führen. Tatsächlich wird beim Neurofeedback die Gehirnaktivität erfasst und in ein Feedback übersetzt, das Regulationsprozesse unterstützt. Krampfanfälle, Desorientierung oder halluzinatorische Zustände sind medizinische Notfälle, kein therapeutischer Effekt. Es ist auch nicht möglich, die Gedanken einer anderen Person zu lesen oder in ihr Unterbewusstsein einzudringen. Die im Film gezeigte Darstellung ist daher keine vereinfachte Version der Realität, sondern eine grundlegend andere Konstruktion, bei der einem realen Verfahren Eigenschaften zugeschrieben werden, die es nicht hat.

Fazit
Der Begriff “Neurofeedback” wird verwendet, um einer fiktiven Technik Glaubwürdigkeit zu verleihen. Genau deshalb lohnt es sich, diese Darstellung einzuordnen und klar zu benennen, was sie ist: Fiktion mit realem Vokabular, nicht die Abbildung eines therapeutischen Verfahrens.

Zum Tod von Matt Fleischman, Gründer des Neurofeedback Advocacy Project

09. Februar 2026

Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod von Matt Fleischman, dem Gründer des Neurofeedback Advocacy Project (NAP), erfahren.
Matt war nicht nur der Initiator des Neurofeedback Advocacy Project, das er mit großer Klarheit, Beharrlichkeit und persönlicher Überzeugung geprägt hat. Er war auch ein außergewöhnlicher Mensch. Sein Tod hinterlässt eine Lücke, die für uns nicht nur fachlich, sondern vor allem menschlich schmerzlich spürbar ist.

Matt Fleischman arbeitete als lizenzierter und promovierter Psychologe in Eugene, Oregon. Im Laufe seines Berufslebens bewegte er sich an der Schnittstelle von Verhaltenstherapie, Neurofeedback und Versorgungsstrukturen. Als Principal Investigator war er unter anderem an einem vom National Institute of Mental Health geförderten Projekt beteiligt, in dem familienbasierte Behandlungsprogramme in sozialen Einrichtungen umgesetzt wurden.

Bereits Ende der 1980er Jahre kam Matt erstmals mit Neurofeedback in Kontakt. In den folgenden Jahrzehnten setzte er sich intensiv mit unterschiedlichen Neurofeedback-Ansätzen und deren Einbindung in therapeutische Konzepte auseinander. Er lehrte und referierte in den USA sowie international und engagierte sich kontinuierlich für einen praxisnahen und verantwortungsvollen Einsatz neurofeedbackbasierter Verfahren.

Zu seinem Andenken möchten wir von dem Projekt erzählen, das ihm besonders am Herzen lag.

Die Gründung des Neurofeedback Advocacy Project
Matt gründete das Neurofeedback Advocacy Project 2018, nachdem er sich aus seiner aktiven Praxistätigkeit zurückgezogen hatte. Sein Ziel war klar: Neurofeedback sollte dort zum Einsatz kommen, wo der Bedarf besonders groß ist – in sozialen Einrichtungen.
Ihm ging es nicht um kurzfristige Effekte, sondern um tragfähige Strukturen und eine belastbare Grundlage für Entscheidungen in der praktischen Versorgung sozialer Einrichtungen. Um den Nutzen von Neurofeedback nachvollziehbar und belegbar zu machen, setzte er von Beginn an auf die systematische Erfassung von Daten aus der praktischen Anwendung.

Zu diesem Zweck entwickelte Matt das Results Tracking System. Es unterstützt Therapeutinnen und Therapeuten dabei, relevante Verlaufs- und Ergebnisinformationen strukturiert zu dokumentieren. Diese Datengrundlage war für ihn zentral, um Erfahrungen aus der Praxis sichtbar zu machen und die Wirkung von Neurofeedback in sozialen Einrichtungen fundiert einzuordnen.

Zusammenarbeit mit BEE Medic
Seit Dezember 2020 arbeiteten BEE Medic und das Neurofeedback Advocacy Project eng zusammen, insbesondere in den Bereichen Datenauswertung und Projektentwicklung. Matt brachte das Projekt mit Ausdauer, Klarheit und großem persönlichem Einsatz voran.
Der regelmäßige Austausch war von Respekt, Offenheit und dem gemeinsamen Anspruch geprägt, sinnvolle und verantwortungsvolle Lösungen zu entwickeln. Aus der Zusammenarbeit entstand über die Jahre nicht nur eine professionelle Verbindung, sondern auch eine persönliche Verbundenheit.

Ergebnisse und Wirkung des Projekts
Die öffentlich zugänglichen Auswertungen des Results Tracking Systems des Neurofeedback Advocacy Project zeigen deutliche Veränderungen in mehreren Bereichen, die für soziale Einrichtungen besonders relevant sind. Die Daten beruhen auf systematisch erfassten Selbsteinschätzungen und Verlaufsdokumentationen der beteiligten Einrichtungen.

Berichtet werden unter anderem geringere Schwere benannter Problembereiche sowie Verbesserungen im emotionalen Erleben und im Verhalten. Zudem zeigen sich Veränderungen in Bereichen wie schulischem Verhalten, Substanzrückfällen, Notfallbehandlungen und Hospitalisierungen.
Diese Ergebnisse verdeutlichen das Potenzial neurofeedbackbasierter Interventionen im Umgang mit komplexen Belastungen wie Trauma, chronischem Stress und mehrfachen psychosozialen Risikofaktoren. Die systematische Datenerhebung ermöglicht es, den Einsatz von Neurofeedback in sozialen Kontexten fachlich einzuordnen und weiterzuentwickeln.

Fortführung des Projekts
Das Neurofeedback Advocacy Project wird weitergeführt. Im Herbst wurde Colette Melancon zur Executive Director berufen. Wir freuen uns sehr, dass sie diese Rolle übernommen hat und die Arbeit des Projekts fortsetzt.

Abschied
Mit Matt Fleischman verlieren wir den Gründer des Neurofeedback Advocacy Project und einen Menschen, der viele durch seine Haltung, seine Energie und seine Menschlichkeit geprägt hat. Sein Engagement und sein Ansatz wirken in dem Projekt weiter, das er aufgebaut hat.

Weitere Informationen:
https://www.neurofeedbackadvocacyproject.com/
 

Kunden Highlight: You Gotta Believe

13. Januar 2026

Lernen Sie You Gotta Believe aus New York City kennen!

You Gotta Believe ist eine gemeinnützige Organisation, die sich der Aufgabe verschrieben hat, für ältere Jugendliche in Pflegefamilien dauerhafte Familien zu finden. Durch Schulungen, politische Interessenvertretung und langfristige Begleitung verfolgt die Organisation das Ziel, sicherzustellen, dass kein junger Mensch das Pflegefamiliensystem ohne eine Familie verlässt.

Die Organisation schult und begleitet Eltern bei der Adoption älterer Jugendlicher, bietet die erforderlichen Zertifizierungskurse für Pflegeeltern an, unterstützt Familien bei der Suche nach einem Kind, das Teil ihrer Familie werden soll, und stellt auch lange nach der Platzierung weiterhin Unterstützungsangebote zur Verfügung. Über ihre Abteilung für psychische Gesundheit bietet You Gotta Believe allen Familien kostenlose, adoptionskompetente psychotherapeutische Leistungen an. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Heilung von Entwicklungstraumata, der Reparatur von Bindungsstörungen sowie der Förderung von gefühlter Sicherheit und sicherer Bindung.

Im Zentrum dieser Arbeit steht das Engagement für innovative und integrative Versorgungsansätze. Die Infra-Low-Frequency-(ILF)-Neurofeedback-Therapie spielt dabei eine wichtige Rolle. You Gotta Believe begann 2023 mit dem Einsatz von ILF-Neurofeedback, nachdem entsprechende Schulungen über NAP mit Unterstützung eines Förderzuschusses der Pritzker Foundation absolviert wurden. Die klinische Leitung liegt bei Emily Collins, LCSW, Director of Clinical Services, und Martha Hornthal, LMHC, Senior Clinician. Beide sind Eltern von Kindern, die aus dem Pflegefamiliensystem adoptiert wurden, und bringen sowohl fachliche Expertise als auch persönliche Erfahrung in ihre Arbeit ein.

You Gotta Believe

Neurofeedback hat sich als besonders wertvoll für junge Menschen erwiesen, die viele Jahre im Pflegefamiliensystem verbracht haben und sich in klassischen Therapieformen oft erschöpft fühlen, weil sie ihre Geschichte immer wieder neu erzählen müssen. Nach Einschätzung der YGB-Kliniker:innen trägt die nonverbale Arbeitsweise des ILF-Neurofeedbacks dazu bei, Widerstände zu reduzieren und ermöglicht es den Jugendlichen, sich auf die Symptome zu konzentrieren, die für sie persönlich am wichtigsten sind.

Eine junge Erwachsene, die durch therapeutische Arbeit bereits deutliche Fortschritte gemacht hatte, litt dennoch unter täglichen Migräneanfällen, Schwierigkeiten in der Emotionsregulation, Angstzuständen sowie stressbedingten Magenschmerzen. Eine YGB-Therapeutin beobachtete, dass nach der Teilnahme an ILF-Neurofeedback-Sitzungen ihre Migräne vollständig verschwand, sie emotional belastbarer wurde, weniger Angst verspürte und sich Stress nicht mehr in körperlichen Schmerzen äußerte. Dadurch konnte sie sowohl im Berufsalltag als auch innerhalb ihrer Familie deutlich besser funktionieren.

„Wir arbeiten von Anfang an mit Produkten von BEE Medic! Besonders schätzen wir die schnelle und verlässliche Unterstützung des BEE-Medic-Teams, wenn wir Fragen haben oder Hilfe mit der Technik benötigen. Die Integration von Neurofeedback in unser Programm war zunächst eine Herausforderung, vor allem weil viele unserer Familien mit dieser Methode noch nicht vertraut waren. Deshalb war viel Aufklärungsarbeit nötig, um die potenziellen Vorteile zu vermitteln. Sobald wir jedoch gestartet waren, wurden diejenigen, die Neurofeedback selbst erlebt hatten, zu unseren größten Fürsprecher:innen und ermutigten andere Klient:innen, das Angebot ebenfalls zu nutzen – weil sie selbst so positive Ergebnisse erfahren hatten.“

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Flexibilität der Neurofeedback-Sitzungen. Klient:innen können die Sitzungen mit beruhigenden Bildern und Musik beginnen, um sich auf ihren inneren Zustand einzustimmen, und später – sobald die Protokolle etabliert sind – zu ihren Lieblingssendungen auf Netflix oder YouTube wechseln. Für jüngere Klient:innen gehören häufig auch Kuscheltiere oder andere vertraute Gegenstände dazu, die helfen, die Sitzungen sicher, spielerisch und ansprechend zu gestalten.

Im vergangenen Jahr erreichte You Gotta Believe einen bedeutenden Meilenstein und feierte 30 Jahre Engagement für die Vermittlung dauerhafter Familien für diejenigen, die sie am dringendsten brauchen. Seit 1995 ist die Mission unverändert: sicherzustellen, dass kein junger Mensch das Pflegefamiliensystem ohne bedingungslose Liebe, lebenslange Unterstützung und die Gewissheit verlässt, dass es niemals zu spät für eine Familie ist.

Wir haben großen Respekt vor dem Mitgefühl, der Innovationskraft und dem Engagement des You-Gotta-Believe-Teams und sind dankbar, ihre lebensverändernde Arbeit unterstützen zu dürfen.

 

Kontakt

You Gotta Believe
📧 Email: info@yougottabelieve.org
🌐 Website: yougottabelieve.org

EEG-Interpretationskurs 2026: Von Rohdaten zum fertigen Bericht – mit KI-Copilot

Kursbeschreibung

Dieser Kurs richtet sich an Fachpersonen aus Psychiatrie, Neurologie, Psychologie und Psychotherapie, die EEG-basierte Biomarker in ihre diagnostische Praxis integrieren möchten. Voraussetzung ist die Möglichkeit, eigene EEG-Aufnahmen durchzuführen – der Kurs arbeitet mit realen Patientendaten.

Das Besondere: Der KI-gestützte Copilot

Mit dem neu entwickelten Copilot greifen Sie automatisch auf umfangreiche Interpretations-Datenbanken zu. Der Copilot erstellt die grundlegenden Texte und Interpretationen – sowohl für Fragebögen und Interviews als auch für die Ergebnisse des EEGs, der verschiedenen Indizes und der ERPs. Sie lernen, diese KI-Unterstützung effektiv einzusetzen und die Ergebnisse fachlich einzuordnen. Entsprechend der letzten Erfahrungen ist es mit dem Copiloten möglich, bereits am Ende des ersten Kurstages selbständig einen Report auf hohem Niveau zu erstellen.

Kursinhalt

Im Kurs lernen Sie, wie der Report Generator genutzt werden kann: Mit wenigen Klicks erstellen Sie einen Report, der alles enthält, was für diagnostische Einsichten nötig ist und im Alltag für die Entwicklung einer personalisierten Behandlung weiterhilft.

Die Kunst liegt in der Interpretation der Daten und dem Zusammentragen der einzelnen Elemente zu einem holistischen Ganzen

Wesentliche Lehrinhalte

Theorie und Grundlagen:

• Lesen von Rohdaten und neurologisch auffälligen Kurvenverläufen

• Spektraldaten und Powerspektra

• Evozierte Potenziale (ERPs)

• Microstates

• Erregungslevel, Erregungsmodulation und Vigilanz

• Patientenindizes und Subtypen (Arousalindex, ADHD-Index, Emotionsregulationsindex u.a.)

Praxis:

• Anwendung des Report Generators

• Effektiver Einsatz des KI-Copiloten

• Vom Einzelbefund zum integrierten Gesamtbild

Online

Zeitraum / Dauer

02.02.2026 09:00 – 17:00
16.02.2026 09:00 – 17:00
02.03.2026 09:00 – 17:00
Local time: Europe/Zurich

Bitte wählen Sie hier Ihre Zeitzone, um die Kurszeiten in Ihrer lokalen Zeit angezeigt zu bekommen

Details

Der Kurs findet online per Zoom statt. Wichtig: Teilnehmende sollten mit eigenen Daten arbeiten können, d.h. die Möglichkeit haben, selbst EEG-Aufnahmen durchzuführen.

Preis

1.200,00 CHF

Weitere Hinweise

Maximale Teilnehmerzahl: 
12 Personen pro Durchführung

Für Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter.

Sprache

  • Deutsch

Veranstalter

Gehirn und Traumastiftung Graubünden

Schulstrasse 1
7302 Landquart

Schweiz

Anmelden* Kursbeschreibung drucken Mit klicken auf „Anmelden“ werden Sie zur Buchung des Kurses direkt an den Veranstalter weitergeleitet, über den die Kursorganisation und Rechnungsstellung erfolgt.

EEG-Interpretationskurs 2026: Von Rohdaten zum fertigen Bericht – mit KI-Copilot

Kursbeschreibung

Dieser Kurs richtet sich an Fachpersonen aus Psychiatrie, Neurologie, Psychologie und Psychotherapie, die EEG-basierte Biomarker in ihre diagnostische Praxis integrieren möchten. Voraussetzung ist die Möglichkeit, eigene EEG-Aufnahmen durchzuführen – der Kurs arbeitet mit realen Patientendaten.

Das Besondere: Der KI-gestützte Copilot

Mit dem neu entwickelten Copilot greifen Sie automatisch auf umfangreiche Interpretations-Datenbanken zu. Der Copilot erstellt die grundlegenden Texte und Interpretationen – sowohl für Fragebögen und Interviews als auch für die Ergebnisse des EEGs, der verschiedenen Indizes und der ERPs. Sie lernen, diese KI-Unterstützung effektiv einzusetzen und die Ergebnisse fachlich einzuordnen. Entsprechend der letzten Erfahrungen ist es mit dem Copiloten möglich, bereits am Ende des ersten Kurstages selbständig einen Report auf hohem Niveau zu erstellen.

Kursinhalt

Im Kurs lernen Sie, wie der Report Generator genutzt werden kann: Mit wenigen Klicks erstellen Sie einen Report, der alles enthält, was für diagnostische Einsichten nötig ist und im Alltag für die Entwicklung einer personalisierten Behandlung weiterhilft.

Die Kunst liegt in der Interpretation der Daten und dem Zusammentragen der einzelnen Elemente zu einem holistischen Ganzen

Wesentliche Lehrinhalte

Theorie und Grundlagen:

• Lesen von Rohdaten und neurologisch auffälligen Kurvenverläufen

• Spektraldaten und Powerspektra

• Evozierte Potenziale (ERPs)

• Microstates

• Erregungslevel, Erregungsmodulation und Vigilanz

• Patientenindizes und Subtypen (Arousalindex, ADHD-Index, Emotionsregulationsindex u.a.)

Praxis:

• Anwendung des Report Generators

• Effektiver Einsatz des KI-Copiloten

• Vom Einzelbefund zum integrierten Gesamtbild

Online

Zeitraum / Dauer

07.09.2026 09:00 – 17:00
14.09.2026 09:00 – 17:00
21.09.2026 09:00 – 17:00
Local time: Europe/Zurich

Bitte wählen Sie hier Ihre Zeitzone, um die Kurszeiten in Ihrer lokalen Zeit angezeigt zu bekommen

Details

Der Kurs findet online per Zoom statt. Wichtig: Teilnehmende sollten mit eigenen Daten arbeiten können, d.h. die Möglichkeit haben, selbst EEG-Aufnahmen durchzuführen.

Preis

1.200,00 CHF

Weitere Hinweise

Maximale Teilnehmerzahl: 
12 Personen pro Durchführung

Für Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter.

Sprache

  • Deutsch

Veranstalter

Gehirn und Traumastiftung Graubünden

Schulstrasse 1
7302 Landquart

Schweiz

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ILF Neurofeedback bei Schädelhirnverletzungen: Lesetipp im Fachmagazin not

08. Januar 2026

not ist ein Fachmagazin, das sich an Patientinnen und Patienten mit Schädel-Hirnverletzungen, Schlaganfall sowie anderen erworbenen Hirnschäden richtet – und gleichzeitig Einblicke für Fachkräfte, Angehörige und Interessierte bietet. Das Magazin liefert fundierte Artikel, praxisnahe Tipps und aktuelle Entwicklungen aus der Neurorehabilitation.

Im Dezember veröffentlichte das Magazin in Zusammenarbeit mit BEE Medic einen spannenden Beitrag zum Thema ILF Neurofeedback: Darin wird unter anderem erläutert, wie diese Methode gezielt bei Schädel-Hirnverletzungen eingesetzt werden kann und welche Chancen sie für die Rehabilitation bietet.

Den vollständigen Artikel können Sie im Folgenden lesen oder hier als pdf abrufen.
 

 

Artikel im Fachmagazin not
Artikel im Fachmagazin not

Neurofeedback Grundkurs

Kursbeschreibung

Steigen Sie jetzt ins Neurofeedback ein! In unserem 5-tägigen Grundkurs lernen Sie alles, was Sie für einen idealen Start benötigen. Erfahrene Dozentinnen und Dozenten – selbst ausgewiesene Fachkräfte mit umfassendem therapeutischen Know-How und langjähriger Erfahrung – führen Sie Schritt für Schritt theoretisch und praktisch in die Materie ein: Vom korrekten Platzieren der Elektroden über die Bedienung der Software bis hin zur Auswahl der geeigneten Behandlungsprotokolle für Ihre Klienten und Klientinnen. 

Besonderes Highlight: Die Neurofeedback-Praktika! Sie erleben Neurofeedback selbst – mal als Therapeut:in, mal als Patient:in. In kleinen Gruppen besprechen Sie unter der Leitung der Lehrpersonen Ihre Erfahrungen und die Trainingsergebnisse. So können Sie Neurofeedback nach Abschluss des Kurses direkt und effizient in Ihrer klinischen Praxis anwenden. 

Das komplette Neurofeedback Equipment stellen wir Ihnen während des Kurses zur Verfügung. Am Ende des Kurses findet ein Abschlusstest statt und Sie erhalten ein Zertifikat. Nach dem Kursbesuch stehen wir Ihnen mit verschiedenen Angeboten als Unterstützung bei der täglichen Arbeit zur Seite.

Einen Einblick in unsere Grundkurse erhalten Sie hier.

Wesentliche Lehrinhalte

  • Technische Grundlagen des EEG und der Signalverarbeitung
  • 10-20 System und Elektrodenplatzierungen
  • Selbstregulierungsmodell und Neuroplastizität
  • Neurophysiologische Grundlagen zum Verständnis von Neurofeedback-Effekten
  • Umgang mit Neurofeedback-Hardware und Software sowie Artefakte erkennen
  • Muster von Fehlregulierungen im Zusammenhang mit physischen, emotionalen und Verhaltensproblemen erkennen
  • Neurofeedback-Protokolle für klinische und Peak Performance Anwendungen
  • Symptombewertung und Beurteilung von Trainingsverläufen
  • Neurofeedback und Medikamente
  • Kontraindikationen
  • Verlaufskontrolle und CPT – Continuous Performance Test
  • Neurofeedback-Praktikum, zur Selbsterfahrung wie schnell und spezifisch Neurofeedback-Effekte sein können

Nach dem Kurs können Sie

  • Sicher mit 2-Kanal ILF-Neurofeedback arbeiten und Ihre Patientinnen und Patienten nachhaltig mit Neurofeedback unterstützen
  • Behandlungsprotokolle gezielt nach Anlass und zu behandelnder Person auswählen und einsetzen
  • Patientinnen und Patienten zu einer besseren Selbstregulierung verhelfen und Symptome von psychischen Erkrankungen lindern, wovon meist auch weitere therapeutische Interventionen profitieren
  • Selbst von der angenehmen Arbeit mit Neurofeedback profitieren, durch eine gewisse „Leichtigkeit“, die Neurofeedback in den therapeutischen Arbeitsalltag bringt 

Kurs-Highlights

  • Praktische Selbsterfahrung und hoher Praktikumsanteil
  • Sie werden intensiv von Dozierenden mit langjähriger Berufserfahrung betreut
  • Bereitstellung des vollständigen Neurofeedback-Equipments und Verbrauchsmaterialien

Ort der Veranstaltung

Zürich - Universität Zürich, Zentrum für Weiterbildung
Schaffhauserstrasse 228
8057 Zürich
Schweiz

Zeitraum / Dauer

22.06.2026 – 26.06.2026
22.06.2026 08:30 – 18:00
23.06.2026 08:30 – 18:00
24.06.2026 08:30 – 18:00
25.06.2026 08:30 – 18:00
26.06.2026 08:30 – 16:00
Local time: Europe/Zurich

Bitte wählen Sie hier Ihre Zeitzone, um die Kurszeiten in Ihrer lokalen Zeit angezeigt zu bekommen

Preis

1.680,00 CHF

Im Preis enthalten

  • Mittagessen, Pausenverpflegung mit Kaffee/Tee, sowie Obst und/oder Gebäck
  • Bereitstellung des Neurofeedback-Equipments und medizinischen Verbrauchsmaterialien
  • Umfassender Kursordner mit allen Präsentationen und Arbeitsblättern
  • Abschlussprüfung mit Zertifikat bei bestandener Prüfung
  • Die Übernachtungen sind nicht in der Kursgebühr enthalten. Bitte denken Sie daran, ein Zimmer zu buchen. 

Weitere Hinweise

Voraussetzungen für die Teilnahme 

Der Kurs richtet sich exklusiv an heilberufliche und therapeutische Fachanwenderinnen und -anwender.

Bitte wenden Sie sich vor der Anmeldung zum Kurs an uns, wenn Sie Fragen zur Kurszulassung für Ihre Berufsgruppe haben oder den Kurs wiederholen / auffrischen möchten.

Bitte um Anmeldung bis 01.06.2026
Die Anmeldefrist ist schon vorbei? Kontaktieren Sie uns! 

Sprache

  • Deutsch

Veranstalter

BEE Medic GmbH
Husenstrasse 57
9533 Kirchberg/SG
Schweiz

  • courses@beemedic.ch
  • Telefon: +41 71 931 40 20
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