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Neurofeedback-Patienteninformation für Ihr Praxismarketing – worauf es ankommt

12. Oktober 2020

In Anbetracht der Informationsflut rund um Gesundheitsangebote via Internet, Apps und Broschüren ist es wichtiger denn je, Patienten zielgerichtet und fundiert zu informieren. Gerade auch bei Neurofeedback ist das Informationsbedürfnis hoch. Denn was da genau passiert, wenn an einem selber oder dem Kind Elektroden an den Kopf geklebt werden, wirft natürlich Fragen auf. Zuverlässige, verständliche Informationen sind allerdings schwer zu finden. Und seriöse, medizinische Angebote von solchen, die es nicht sind, schwer zu unterscheiden. Die Patientenflyer der BEE Medic helfen Ihnen dabei, Ihren Klienten Neurofeedback zu erklären und Ihre Kompetenz zu zeigen.

 

Praxismarketing - Unterstützung bei der individuellen Patientenkommunikation

Praxismarketing ist für viele heilberuflich und therapeutisch arbeitenden Berufsgruppen ein gar nicht so einfaches Unterfangen. Stets in einem Spannungsverhältnis zwischen der wirtschaftlichen Notwendigkeit auch moderne Gesundheitsdienstleitungen vermarkten zu wollen auf der einen Seite und geltenden Werbe-, Berufs- und Wettbewerbsrechtlichen Vorschriften - die es zu Recht zu beachten gilt - auf der anderen Seite. Schließlich ist Gesundheit unser Aller höchstes Gut und leichtfertige Heilsversprechen erlauben sich schlicht nicht.

Wahrlich kein einfaches Terrain. Der auf Georg-Volkmar Graf Zedtwitz-Arnims` Buchtitel von 1961 zurückgehende Marketing-Leitsatz „Tue Gutes und rede darüber“ ist für Praxen gar nicht so einfach umzusetzen.

An dieser Stelle sei aber gesagt: die persönliche und aktive Kommunikation steht für Praxen an oberster Stelle. Kein Marketing-Tool der Welt kann Empathie, fachliche Kompetenz und die direkte Kommunikation mit den Patienten ersetzen.

Gerade auch Neurofeedback ist eine Therapiemethode, die für einen Großteil der Patienten zunächst schwer verständlich ist. „Was passiert da genau mit mir?“, „Warum braucht man dafür Elektroden am Kopf?“, „Tut das weh?“ (an dieser Stelle sei der Vollständigkeit halber verraten: nein, tut es nicht), sind typische Fragen. Und gerade auch im Bereich der mentalen Gesundheit und der Arbeit mit jungen Patienten ist die persönliche Kommunikation Ihr allerwichtigstes Mittel, um Vertrauen aufzubauen.

Mit professionellen, gezielten Informationen unterstützen wir Sie dabei gerne. Eine besonders einfache und zugleich sehr effiziente Möglichkeit sind Patientenflyer, um über Ihr Neurofeedback-Angebot zu informieren und Patienten eine erste Orientierung für die Therapie mit auf den Weg zu geben.

 

Doch woran erkennt man gute Patienteninformation?
Neurofeedback Patienteninformation von der BEE Medic GmbH
Neurofeedback Patientenflyer der BEE Medic GmbH
Patienteninformation – worauf kommt es an?

Kurz gesagt: gute Patienteninformation setzt den Patienten und dessen Fragen in den Fokus und nicht ein bestimmtes Produkt, einen Hersteller oder eine Marke. Das therapeutische Know-how, die Vorzüge und Details eines bestimmten Verfahrens oder Neurofeedback-Systems und das Wissen, dieses sinnvoll in den therapeutischen Prozess zu integrieren, brauchen Sie – nicht der Patienten.

Daher stehen in den Patienteninformationen, die wir Praxen zur Verfügung stellen, auch keine unserer Marken oder Produkte im Fokus. Vielmehr gehen wir auf folgende Aspekte ein:

  • Wie läuft die Neurofeedback-Sitzung ab?
  • Wie funktioniert Neurofeedback überhaupt?
  • Gibt es Voraussetzungen für die Neurofeedback-Therapie?
  • Was gilt es während der Therapie zu beachten?

Ergänzt werden diese Informationen durch Hinweise auf wichtige Indikationen und spezielle Therapieziele.

So erhalten Sie sinnvolle Materialien, die Sie bei der aktiven Patientenkommunikation unterstützen und Ihren Klienten relevantes Wissen kurz und verständlich vermitteln.

 

Neurofeedback verständlich erklärt – hier können Sie aktuelle Patienteninformationen beziehen

Kunden der BEE Medic GmbH können die Neurofeedback Patienteninformationen direkt über den Webshop günstig bestellen. Aktuell finden Sie dort folgende Patienteninformationen in Form von Flyern in Deutscher und Englischer Sprache:

  • Neurofeedback – Verbesserte Gehirnfunktion für jedes Alter
  • Neurofeedback bei ADHS – Informationen für ADHS-Patienten und deren Familien

Durch ein Feld für Ihren Praxisstempel können Sie die Flyer individualisieren. Gerne stellen wir Ihnen auch ein digitales Ansichtsexemplar zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich hierfür einfach an die Kundenservices der BEE Medic GmbH unter office@beemedic.de oder office@beemedic.ch. Wenden Sie sich gerne auch an uns, wenn Sie die Informationen in weiteren Sprachen benötigen oder Materialien für weitere Indikationen wünschen.

Informationen rund um Neurofeedback finden Patienten zudem beim Neurofeedback Netzwerk – ein Projekt, welches sich für fundierte Patienteninformation einsetzt und welches die BEE Medic GmbH seit dessen Gründung 2011 fördert.

Siegfried Othmer

Siegfried Othmer

Profil

Seit 1985 beschäftigt sich Siegfried Othmer mit der Entwicklung von forschungsgerechten Instrumenten für Neurofeedback und seit 1987 mit der Erforschung von klinischen Anwendungen, die diese Instrumente nutzen. Derzeit ist er leitender Wissenschaftler am EEG-Institut in Woodland Hills, CA. Von 1987 bis 2000 war er Präsident von EEG Spectrum und bis 2002 war er Chief Scientist von EEG Spectrum International. Dr. Othmer bietet Schulungen für Fachleute im Bereich Neurofeedback an und präsentiert Forschungsergebnisse in professionellen Foren.

Dr. Othmer war Präsident der Neurofeedback-Division der Association for Applied Psychophysiology and Biofeedback über die zweijährige Periode von 2011-2013. Gegenwärtig ist er Mitglied des Vorstands der Western Association of Biofeedback and Neuroscience (ehemals Biofeedback Society of California).

Kursportfolio

  • Neurofeedback Fortgeschrittenenseminare

Sprachen

  • Englisch
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Roxana Sasu

Profil

Roxana Sasu erhielt ihren medizinischen Abschluss in Rumänien im Jahr 1999. 2008 wurde sie Mitglied des klinischen Personals des EEG-Instituts in Kalifornien, wo sie direkt mit Sue Othmer arbeitete und ihre OMC-Zertifizierung erwarb. Ihre Zeit teilt sie auf zwischen klinischer Arbeit, der Anwendung der Othmer Neurofeedback Methode, dem Unterrichten von Trainingskursen in den USA und in Europa und dem Mentoring von Medizinern, die an der Weiterentwicklung ihrer praktischen Fähigkeiten in dieser Methode interessiert sind. Sie beteiligt sich auch an der laufenden Forschung und Datensammlung zur Verbesserung der Wirksamkeit von Neurofeedback. 

Sie ist Mitglied des Beirats und Leiterin der klinischen Supervision am Neurofeedback Institut in Rumänien. Roxana ist Autorin von zwei Kapiteln in dem Buch: "Restoring the Brain: Neurofeedback as an Integrative Approach to Health" (Neurofeedback als integrativer Ansatz für die Gesundheit), in denen sie klinische Aspekte im Zusammenhang mit der Verwendung von Neurofeedback bei der Behandlung von Symptomen, die mit ADS und ADHS bzw. Verhaltens-, Entwicklungs- und emotionalen Dysregulationen in der jüngeren Bevölkerung verbunden sind, diskutiert.  

Erfahrungen mit Neurofeedback

  • arbeitet mit Neurofeedback seit 2008

Kursportfolio

  • Neurofeedback Grundkurse
  • Neurofeedback Fortgeschrittenenseminare
  • Indikationsspezifische Neurofeedback Kurse

Sprachen

  • Englisch
  • Rumänisch

Weitere Angebote

  • Einzelsupervisionen
  • Gruppensupervisionen

Studie zeigt: bereits eine Sitzung mit ILF Neurofeedback führt zu signifikanten Veränderungen der Gehirn-Konnektivität!

10. September 2020

Erstmals wurden in einer randomisierten, kontrollierten Studie Effekte des Infra Low Frequency Neurofeedback (kurz ILF Neurofeedback und auch bekannt als Othmer-Methode), auf die Konnektivität und die Gehirnaktivität nachgewiesen – und das bereits nach einer einzigen Sitzung. Die Studie von Dobrushina et al. mit dem Titel „Modulation of Intrinsic Brain Connectivity by Implicit Electroencephalographic Neurofeedback“ leistet damit einen wichtigen Beitrag, die Wirkmechanismen und Prozesse des ILF Neurofeedback besser zu verstehen. „Und sie bestätigt, dass, was uns tausende Therapeuten über ILF Neurofeedback tagtäglich berichten, nämlich Effekte bereits während des Neurofeedbacks und nach einer Sitzung“, so Dr. Bernhard Wandernoth, Gründer der BEE Medic GmbH.

Dobrushina et al. (2020). Modulation of Intrinsic Brain Connectivity by Implicit Electroencephalographic Neurofeedback. Frontiers in Human Neuroscience, 14:192

 

Nachweis einer Veränderung der Gehirn-Konnektivität durch 30 Minuten ILF Neurofeedback

Das menschliche Gehirn enthält etwa 100 Milliarden Nervenzellen, welche über sogenannte synaptische Verbindungen extrem komplexe Netzwerke bilden. Diese neuronalen Verbindungen (Konnektive) können sich dabei dynamisch ausbilden und verändern. Jede funktionelle Veränderung des Gehirns geht mit Umgestaltungen der Konnektivität von Nervenzellen einher. Dobrushina und Kollegen konnten mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) nun zum ersten Mal zeigen, dass ILF Neurofeedback zu signifikanten Veränderungen der Konnektivität führt. 

 

Untersuchung an 52 Probanden

Die untersuchten 52 gesunden Probanden absolvierten in einem doppelblinden, kontrollierten Versuchsdesign eine 30-minütige Sitzung ILF Neurofeedback (Elektrodenposition: T4/P4). Die Hälfte der Probanden (Kontrollgruppe) erhielt ein Sham-Neurofeedback, bei welchem die Animationen zufällig erzeugt wurden und nicht Ergebnis der Verarbeitung abgeleiteter Hirnwellen waren. Zuvor sowie danach wurde bei allen Probanden mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) im Ruhezustand die Aktivität neuronaler Netzwerke im Gehirn erfasst.

 

Besonderheit des ILF Neurofeedback: Implizite Verarbeitung des Feedbacksignals moduliert neuronale Netzwerke und erhöht die Konnektivität

Die Besonderheit des ILF Neurofeedback besteht darin, dass das Feedbacksignal nicht bewusst verändert, sondern vielmehr implizit verarbeitet wird, wodurch - so die Annahme - neuronale Netzwerke moduliert werden, die bei der Selbstregulation des Gehirns beteiligt sind. Ein Vergleich der fMRT Bilder vor und nach dem ILF Neurofeedback zeigt die Aktivierung eines Netzwerks aus mehreren Regionen im Gehirn, das mit dem impliziten Neurofeedback Prozess assoziiert ist und sich direkt nach der ILF Neurofeedback-Sitzung ausbildet. Die an dem Netzwerk beteiligten Regionen haben zum Teil Schlüsselfunktionen in Prozessen von Kontrolle, visueller Wahrnehmung und impliziten Lernen. Außerdem zeigen die Aufnahmen nach der Neurofeedback-Sitzung eine erhöhte Konnektivität zwischen Gehirnregionen, die mit Reizwahrnehmung (Salienz), Sprache und Visuellen Netzwerken, also multisensorischer Informationsverarbeitung und Integration, assoziiert sind. Diese erhöhte Konnektivität zeigt sich nur in der Experimentalgruppe, nicht aber in der Kontrollgruppe, was nahelegt, dass die erhöhte Konnektivität ein Effekt des Neurofeedback ist.

 

Studie ist wichtiger Meilenstein zum Verständnis von Neurofeedback

„Die Arbeit von Olga Dobrushina ist eine wichtige Basis für weitere Studien. Das Ergebnis ist signifikant, wird von hochrangingen Neurowissenschaftlern anerkennend diskutiert und eine follow-up Studie hat bereits begonnen“, so Dr. Bernhard Wandernoth und weiter: „Mich freut natürlich besonders die Bestätigung für das, was uns tagtäglich antreibt, was wir seit Jahren beobachten und von Therapeuten und Patienten zurückgemeldet bekommen. Es ist ja seit jeher unser Ziel, Neurofeedback-Verfahren und Technologien so zu entwickeln, dass wir größtmögliche Wirksamkeit erreichen, so dass Patienten und Therapeuten begeistert sind. Die Studie leistet nun einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erforschung der Wirkmechanismen von Neurofeedback und Entwicklung von Erklärungsmodellen. Und die Studie zeigt vor allem auch, welche Rolle das ILF Neurofeedback einnimmt und welches Potential in diesem individuellen und effektiven Neurofeedback-Ansatz liegt. Es spricht viel dafür, dass durch die 35-jährige intensive Zusammenarbeit zwischen Klinikern, Wissenschaftlern und Entwicklern auf die wir zurückblicken können und über empirisch klinische Arbeit von hunderttausend und mehr Neurofeedbacksitzungen gelungen ist, nun einen ersten Eindruck zu gewinnen, was Neurofeedback tatsächlich im Gehirn bewirkt. Und das ist durchaus ein Meilenstein, um Neurofeedback generell besser zu verstehen.“

Wie funktioniert das Praktikum im Onlinekurs? Im Video zeigen wir Ihnen, wie es geht!

21. August 2020

Kann man Neurofeedback auch online lernen? Kurz und knapp: ja. Sogar sehr gut. Bequem aus der eigenen Praxis oder von zu Hause aus. Planungssicher und mit wenig Aufwand. Und dabei müssen Sie keine Kompromisse eingehen! Bei den Onlinekursen vermitteln wir Ihnen den gleichen Inhalt wie bei Veranstaltungen vor Ort. Und auch das Praktikum kommt dabei nicht zu kurz, sondern ist auch hier ein zentraler Kursbestandteil.

Um die Technik kümmern wir uns und zeigen Ihnen im Video, wie die Vorbereitung eines Onlinekurses funktioniert.

Hier geht es zum Video "Wie funktionieren die Neurofeedback Online-Kurse" auf dem BEE Medic Youtube-Kanal

Wie funktionieren die Onlinekurse der BEE Medic
Onlinekurse PC Monitor mit Cygnet Neurofeedback-Software
Onlinekurse PC Monitor Kursübersicht EEG Info
Onlinekurse Videokonferenz
  • Im Vorfeld des Kurses stimmen wir individuell mit Ihnen ab, welches Equipment Sie benötigen
  • Sie können dieses vorab erwerben oder auch für die Dauer des Kurses in der Regel kostenlos ausleihen.
  • Beim Einrichten und Testen der Technik unterstützt Sie vorab ein Supportmitarbeiter - ebenfalls online und Sie werden sehen, dass sich alles leicht einrichten lässt.
  • Nach dem Kurs schicken Sie geliehenes Equipment einfach, in der Regel ebenfalls kostenlos, an uns zurück oder arbeiten gleich mit Ihrem neu erworbenen Neurofeedback-System weiter.
  • Wir unterstützen Sie dabei, einen Praktikumspartner zu finden.
  • Für die Kurse in 2020 profitieren Sie noch von unserer attraktiven Partnerrabattaktion und können sich einen Rabatt von 50% auf den Kurspreis sichern

Für alle Fragen rund um die Onlinekurse steht Ihnen der Kundenservice der BEE Medic GmbH jederzeit gerne zur Verfügung.

Für Deutschland und EU-Staaten unter der Telefonnummer +49 7731 96969-0 oder per E-Mail an office@beemedic.de.
Für die Schweiz und Staaten außerhalb der EU unter der Telefonnummer +41 71 9314020 oder per E-Mail an office@beemedic.ch.

Wenn Sie noch mehr über unsere Neurofeedback Onlinekurse erfahren möchten, finden Sie vielleicht auch noch in unserem Blogartikel 6 Gründe für die online Neurofeedback-Ausbildung hilfreiche Informationen und Anregungen.

Wir freuen uns jedenfalls, wenn Sie neugierig sind und freuen uns, Sie bei einem unserer Onlinekurse begrüßen zu dürfen.

Maike Pellarin-Schlingensiepen

Dr. med. Maike Pellarin-Schlingensiepen

Profil

Maike Pellarin-Schlingensiepen ist Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (Verhaltenstherapie, Systemische Therapie und Hypnotherapie sowie tiergestütze Psychotherapie mit eigenen Therapiehunden). Seit vielen Jahren ist sie als Chefärztin im Bereich Rehabilitation für Kinder- und Jugendliche tätig.

Erste Erfahrungen mit Neurofeedback konnte sie in den 90er Jahren in ihrer Arbeit an der Universitätsklinik Göttingen sammeln. Seit 2012 arbeitet Maike Pellarin-Schlingensiepen mit Cygnet und dem Othmer-System.

Seit einigen Jahren arbeitet sie als Dozentin für BEE Medic. Insbesondere die Themen Kontraindikation für Neurofeedback, Therapie bei ADHS, Depression und Burnout sind dabei ihre Schwerpunkte. Insbesondere auch in der Arbeit mit Kindern mit Bindungsstörungen und FASD sammelte Maike Pellarin-Schlingensiepen besondere Erfahrungen mit Neurofeedback.

Erfahrungen mit Neurofeedback

  • arbeitet mit Neurofeedback seit 2012

Kursportfolio

  • Indikationsspezifische Neurofeedback Kurse

Sprachen

  • Deutsch
  • Englisch

Weitere Angebote

  • Einzelsupervision (in Ausnahmesituationen)

 

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